bei Freudenstadt

Tuchfabrik Münster

Ab 1835 zeichnet sich der Niedergang der eisenverarbeiteten Industrie im Christophstal ab. Damals wurde beschlossen, den Oberen Großhammer zu verkaufen.

1839 wurde er dann an den Kaufmann Münster verkauft1, der Hammerwerksgebäude und Kohlscheuer umbaute und hier eine Spinnerei, eine Weberei und eine Färberei einrichtete.

16 = Mechanische Flachs- und Hanfspinnerei Münster
17 = Mechanische Wollspinnerei Münster
18 = Färberei Münster
19 = Forstamtsgarten
20 = Brunnen und Linde
21 = Wohnung Fortsamstdiener
22 = Forstamtliches Gefängnis
23 = Forstamt

Um 1900 steht die Tuchfabrik zum Verkauf und wird am 1. April 1902 von Karl Friedrich Hoyler erworben, der sie weiterführt3.

Quellen:

  1. Kauf- und Tauschverträge der Staatsfinanzverwaltung über Grundstücke im Oberamt Freudenstadt, Staatsarchiv Ludwigsburg, E 328 Bü 278
  2. Plan der Oberen Werke v. 1855
  3. Meldung in "Der Grenzer" v. 1952 zum 50jährigen Jubiläum

Ansichtskarte (Ausschnitt): Sammlung Gänßler

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